Carolin Caprano

Tierheilpraktikerin - Autorin - Illustratorin

EM bei Stress

Auch bei Tieren treten sogenannte Verhaltensauffälligkeiten auf. Das bedeutet, diese Tiere zeigen Verhaltensweisen, die eigentlich nicht zu „normalem“ und arttypischem Verhalten gezählt werden können. Das kann zum Beispiel exzessives Bellen, Hyperaktivität, Kopfschlagen, Schwanzjagen, Pfotenlecken, auffällige Müdigkeit und vieles mehr sein.

Wenn organische Ursachen für solche Symptome ausgeschlossen werden können, dann sollte man auch immer an das Thema Stress denken. Tiere leiden häufig unter chronischem Stress, wenn ihr soziales Verhalten nicht in Balance ist. Ursachen dafür können genauso vielfältig sein, wie die Symptome: gestörte Entwicklung (->mangelnde Sozialisierung), Fehler im Umgang durch Besitzer, Fehler bei der Haltung und/oder der Fütterung, schlechte Erfahrungen mit Artgenossen, Unter- oder Überforderung usw.

In erster Linie müssen, soweit möglich, natürlich die Ursachen behoben werden!!

Zusätzlich  können aber EM, neben einer Verhaltenstherapie, unterstützend eingesetzt werden um den Körper vor Übersäuerung (Azidose) zu schützen. Denn Übersäuerung ist häufig eine Folge von lang anhaltendem Stress und fördert die oben genannte Symptomatik.

Stress erhöht die Ausschüttung von Adrenalin, vermindert die Versorgung der Muskulatur, sowie die Versorgung des Verdauungssystems und des Gehirns mit Sauerstoff. Als Übersäuerung wird dann ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes des Körpers bezeichnet. Dabei überwiegen die Säuren im gesamten Organismus, vor allem im Blut und im Bindegewebe.

Durch qualitativ hochwertiges Futter und der  regelmäßigen Ergänzung von Bokashi oder EMa kann man diesem Problem entgegenwirken. Durch die EM wird die  körpereigene Abwehr wird angeregt, die Darmflora stabilisiert und eine antioxidative Wirkung erzielt.

Mehr zu diesen Themen auch in „Hunde und Katzen: Gesunder Darm und intakte Haut mit EM und Naturheilkunde“, erschienen bei CapKo-Books.